Als Ersteinspielung nach der neuen quellenkritischen
Ausgabe bei Ricordi liegt nun Giovanni Simone Mayrs
erfolgreichstes Bühnenwerk, die Oper Medea in Corinto
vor. Die Neuausgabe basiert wesentlich auf einem
Manuskript von 1821, das wesentliche Änderungen
gegenüber bisherigen Ausgaben enthält, darunter eine
später gestrichene Cavatina der Medea, die nur in einer
historischen Einzelausgabe für Gesang und Klavier
veröffentlicht wurde.
Die hier mitgeschnittene Produktion am Theater
St. Gallen stieß international auf große Resonanz und
wurde als Durchbruch für das in Vergessenheit geratene
Werk Mayrs gewertet. Bei den Opernfestspielen
2010 hat Medea in Corinto in einer Neuinszenierung
an der Staatsoper München Premiere....mehr
Mit seinem Dirigat der Lulu als Chefdirigent am Teatro
Massimo di Palermo setzte Stefan Anton Reck im
Januar 2001 ein Ausrufezeichen. Die Produktion
wurde international von den wichtigen Feuilletons
ausgezeichnet.
Reck studierte an der HdK Berlin sowie in
Tanglewood bei Seiji Ozawa und Leonard Bernstein.
1985 gewann er den Internationalen Arturo Toscanini-
Dirigentenwettbewerb sowie den Internationalen
Gino-Marinuzzi-Dirigentenwettbewerb. Von 1997
bis 2000 war Reck Assistent bei Claudio Abbado
in Berlin. In dieser Zeit entwickelte er besondere
Expertise in der Musik Mahlers und der Neuen Wiener
Schule. Vor seinem Engagement am Teatro Massimo
di Palermo leitete er das Orchestra Sinfonica di San
Remo und das Orchestra Regionale del Lazio Roma.
Außerdem gastiert er u.a. beim Tokyo Philharmonic
Orchestra, an der Bayerischen Staatsoper, am Gran
Teatro del Liceo in Barcelona sowie an der Semperoper
Dresden. mehr
Mit dem Beginn der Intendanz von Harald Serafin
1992 nahm der Aufstieg der Seefestspiele Mörbisch
zum „Mekka der Operette“ seinen Lauf. Heute verbucht
das Festival jährlich bis zu 220.000 Besucher
auf der Opern-Air-Bühne am Neusiedler See. Nach
einem Ausflug in den Grenzbereich zum Musical im
Jahr 2009 (My Fair Lady) steht dieses Jahr wieder ein
Operetten-Klassiker auf dem Programm: Der Zarewitsch
von Franz Lehár. Obwohl diese Operette eine
für das Genre ungewöhnlich tragische Handlung hat
und das Publikum ohne Happy-End aus der Vorstellung
entlässt, wurde sie ein großer Publikumserfolg,
der nicht zuletzt durch Richard Tauber beflügelt wurde,
dem das Stück auf den Leib geschneidert war.
In der Mörbischer Produktion ist der 1980 geborene
rumänische Tenor Tiberius Simu als Zarewitsch
zu hören sowie in der Rolle der Sonja Alexandra Reinprecht,
die bereits Gastspiele an der Oper unter den
Linden, der Staatsoper München, der Wiener Staatsoper
sowie den Festspielen von Salzburg und Bregenz
gab. Als Sonja trat sie bereits 2009 am Münchner
Prinzregententheater mit dem Münchner Rundfunkorchester
unter Ulf Schirmer auf. mehr
Frankfurter Opern- und Museumsorchester / Chor der Oper Frankfurt
Franco Leoni wurde 1864, im selben Jahr wie Richard
Strauss, in Mailand geboren. 1892 zog er nach London
und erlangte dort einige Popularität als Lieder- und
Opernkomponist. Seine vierte Oper wurde am erfolgreichsten:
L’Oracolo, nach dem Drama The Cat and
the Cherub von Chester Bailey Fernald. Sie wurde am
28. Juni 1905 am Covent Garden uraufgeführt, mit
Antonio Scotti in der Rolle des Cim-Fen. Dies wurde
seine Paraderolle, in der er auch über viele Jahre an
der New Yorker Metropolitan Opera auftrat. Von
1917 bis 1926 war die Inszenierung durchgehend
im Repertoire, dann wieder ab 1931. Und auch für
Scottis Abschiedsvorstellung an der Met im Jahre
1933 stand diese Oper auf dem Programm, die damit
ihre 55. Aufführung erreichte. Erstaunlicherweise
verschwand das Werk danach fast komplett von den
Opernbühnen. Franco Leoni starb am 08. Februar
1949 im britischen Hampstead. mehr
Als diese Einspielung im November 1996 entstand,
befand sich der Sänger des Belmonte noch am Anfang
seiner Karriere. Inzwischen ist Piotr Beczala einer der
weltweit gefragtesten lyrischen Tenöre. Die „Entführung“
mit dem Bruckner-Orchester Linz unter der
Leitung von Martin Sieghart ist nun zum günstigen
Preis wieder verfügbar. mehr
Sinfonieorchester St. Gallen / Opernchor des Theaters St. Gallen
Als Ersteinspielung nach der neuen quellenkritischen
Ausgabe bei Ricordi liegt nun Giovanni Simone Mayrs
erfolgreichstes Bühnenwerk, die Oper Medea in Corinto
vor. Die Neuausgabe basiert wesentlich auf einem
Manuskript von 1821, das wesentliche Änderungen
gegenüber bisherigen Ausgaben enthält, darunter eine
später gestrichene Cavatina der Medea, die nur in einer
historischen Einzelausgabe für Gesang und Klavier
veröffentlicht wurde.
Die hier mitgeschnittene Produktion am Theater
St. Gallen stieß international auf große Resonanz und
wurde als Durchbruch für das in Vergessenheit geratene
Werk Mayrs gewertet. Bei den Opernfestspielen
2010 hat Medea in Corinto in einer Neuinszenierung
an der Staatsoper München Premiere. mehr
Im Jahr des 50. Todestages von Albert Camus veröffentlicht
OehmsClassics die Oper Caligula von Detlev
Glanert, deren Libretto Hans-Ulrich Treichel auf Basis
des gleichnamigen Schauspiels von Camus verfasste.
Bei der Aufnahme handelt es sich um den Mitschnitt
der Uraufführung vom 07. Oktober 2006 an der Oper
Frankfurt. Die von Markus Stenz geleitete Aufführung
geriet zum umjubelten Opernereignis. „Ein Glücksfall
des zeitgenössischen Musiktheaters“ und „So aktuell,
so universell
wie dieser Vierakter war Musiktheater in
Deutschland selten“ schrieb DIE WELT. mehr
Nach Rheingold, dem Vorabend der Ring-Tetralogie,
erscheint bei OehmsClassics nun die Walküre, zeitgleich
mit der Premiere des Siegfried an der Staatsoper
Hamburg, die am 18. Oktober 2009 stattfindet.
Mit durchgehend vierfarbigem Booklet, das viele
Eindrücke der Inszenierung von Claus Guth vermittelt
sowie vollständigem Libretto handelt es sich hier wieder
um ein außergewöhnlich aufwendiges Produkt.
Während die Premiere der Walküre unter einem
kurzfristigen krankheitsbedingten Ausfall Falk Struckmanns
(Wotan) litt, konnte die vorliegende Produktion
in späteren Aufführungen mitgeschnitten werden, die
Struckmann im Vollbesitz seiner stimmlichen Kräfte
zeigten. In großem, unwiderstehlichem Kraftbogen,
aber auch unter Berücksichtigung feinster, akribisch
ausgeprobter Strukturdetails führte Simone Young
ihr Orchester und das Gesangsensemble durch die
berühmte Partitur. mehr
Die Zusammenarbeit zwischen der Oper Frankfurt und
OehmsClassics beginnt mit der Veröffentlichung des
„Lear“, einer der zentralen Opernkompositionen des
20. Jahrhunderts. Die Größe und Dramatik des Stoffs
wird in Reimanns Partitur in packender Weise umgesetzt,
die Bedingungslosigkeit der Shakespear’schen
Handlungsführung findet ihr Gegenüber in einer Musik,
deren fast greifbare Energie den Hörer in ein Reich
unwiderstehlicher Klangphantasien schleudert.
Wolfgang Koch als König Lear führt ein erstklassiges
Ensemble an, die musikalische Leitung hat der neue
Chefdirigent der Oper Frankfurt, Sebastian Weigle. mehr